Sylter Schädlingsbekämpfung
 

Weitere Bezeichnung / wissenschaftlicher Name

gemeine Schabe / Schwabenkäfer

lat.: Blattella germanica / Blatta orientalis   Ordnung: Blattodea                                 Familie: Ectobiidae

Beschreibung

Ausgewachsene Schaben sind 13 bis 16 mm lang und hell- bis dunkelbraun gefärbt. Auf dem Prothorax befinden sich zwei parallele schwarze Längsstreifen. Die Weibchen sind dunkler gefärbt als die Männchen.

Die Schabe ist in der Regel nachtaktiv.  Sichtungen am Tage lassen Schlüsse auf hohe Befallsdichte zu.

Nahrung / Lebensraum

Schaben sind Allesfresser, auch vor ihren eigenen Artgenossen wird kein Halt gemacht.

Ganze Kolonien leben in schwer zugänglichen Ritzen und Spalten, vorzugsweise an Warmen Orten wie Heizungsrohre und Öfen. Sehr häufig sind Großküchen, Bäckerreien und Kliniken befallen.

Schädlingsart / Schadwirkung

Materialschädling und Hygieneschädling

Sie ist bewiesenermaßen Überträger folgender Krankheiten: Milzbrand, Salmonellose und Tuberkulose. Durch Schaben sind kontaminierte Lebensmittel für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet.

Bekämpfung

Schaben werden durch das Ausbringen von Fraßköder und/oder Spray bekämpft. Der Wirkstoff ist in der Regel ein Phyrethrum, also ein natürlicher  Wirkstoff der aus einer Crysanthemenart gewonnen wird. Dieser Wirkstoff kann aber auch synthetisch hergestellt werden. Sein großer Vorteil ist die neurobiologische Wirkung auf Insekten und sein schneller Zerfall. Eine Anhäufung durch wiederholtes Ausbringen ist quasi unmöglich.

Da Schabenbekämpfung durch Einzelmaßnahmen keinen durchschlagenden Erfolg bringt, können nur kontinuierlich durchgeführte und überprüfte Bekämpfungen nach einem festen System zu einem dauerhaft wirkungsvollen Ergebnis führen. Chemische Bekämpfungen sollten nur durch sachkundige Schädlingsbekämpfer durchgeführt werden. Für Gewerbliche Kunden empfehlen wir ein Monitoring.