Sylter Schädlingsbekämpfung
 

Der Schadnager

Zu diesem Überbegriff zählt eine Gruppe von Nagetieren, welche als Hygiene - und Materialschädling eingestuft werden. Für Ihre Bekämpfung und Kontrolle gibt es in Deutschland und mittlerweile auch in ganz Europa bestimmte Regularien und Verordnungen. Zu den wichtigsten Schadnagern gehören:

Auch wenn hauptsächlich in den Wintermonaten der Zuzug von Ratten und Mäusen besonnders groß ist, so gilt es das ganze Jahr über Maßnahmen zu ergreifen, um den Bestand kurz zu halten.                                                                                    

Unter optimalen Bedingungen kann ein Mäusepaar 2.000 Nachkommen zeugen, ein Rattenpaar "nur" 800. Weltweit können durch Nagetiere ca. 120 human- und veterinärmedizinisch bekannte Infektionskrankheiten übertragen werden. 

Zum Beispiel: Leptospirose, Ileitis, Dysenterie, Salmonellose, Ornithose, Kryptokokkose, um nur einige zu nennen. Darüber hinaus können auch Parasiten wie Zecken, Flöhe und verschiedene Milbenarten verbreitet werden.  

Als nachhaltiges Bekämpfungsmittel ist die klassische Schlagfalle mit einem Stück Käse eher ungeeignet. Und solche Hausmittel wie: Eine lebende Ratte zur Abschreckung der Artgenossen anzuzünden, sind nicht nur barbarisch, sondern schlicht verboten und wird zurecht mit empfindlichen Geldstrafen geahndet. 

Die meisten Mittel zur Bekämpfung von Ratten und Mäusen sind Fraßköder mit blutgerinnungshemmenden Wirkstoffen, den sogenannten Antikoagulanzien. Aufgrund fehlender Alternativen zur Bekämpfung von Mäusen und Ratten wurden Rodentizide mit Antikoagulanzien trotz einer positiven Gefahrenanalyse zugelassen. Allerdings wurden strenge Auflagen und Anwendungsbestimmungen für ihre Verwendung im Rahmen der Biozid-Produktzulassung festgelegt. Diese so genannten Risikominderungsmaßnahmen (RMM) beinhalten im Wesentlichen die Beschränkung der zugelassenen Verwender (zertifizierte Schädlingsbekämpfer).                                                                                                                                          

Die im Baumarkt erhältlichen Wirkstoffe zählen in der Regel zu den Wirkstoffen der 1. Generation, welche mehrfach aufgenomen werden müssen, um eine letale Dosis (LD) zu erreichen. Die Wirkstoffe eines zugelassenen Schädlingsbekämpfers gehören zur 2. Generation (second-generation anticoagulant rodenticides, SGAR). Oft reicht eine einmalige Aufnahme aus, um das erwünschte Ziel zu erreichen. Wir arbeiten an dieser Stelle mit dem Hersteller Detia zusammen, einer der führenden Produzenten für Wirkstoffe zur Schädlingsbekämpfung in Deutschland (Made in Germany)