Sylter Schädlingsbekämpfung
 


Steckbrief: Wildkaninchen

Weitere Bezeichnung / wissenschaftlicher Name


lat.: Oryctolagus cuniculus                        Familie: Hasenartige                               Gattung: Altweltliches Wildkaninchen


Beschreibung / Wissenswertes

Das Wildkaninchen hat einen fahlgrauen Balg (Farbänderungen kommen aber häufig vor) und, verglichen mit dem Feldhasen, recht kurze Löffel.

Die Tiere leben gesellig in Kolonien, in denen eine geregelte Sozialstruktur mit Rangordnung besteht.                             Eine Häsin kann 4 - 6 Sätze im Jahr zur Welt bringen. 

Nahrung / Lebensraum

Wildkaninchen sind ausschließlich Pflanzenfresser: Gräser, Kräuter, Blätter, Baumrinde und Wurzeln

Das Wildkaninchen ist ein Grabtier, das  selbstgefertigte Erdbaue bewohnt. Bevorzugter Lebensraum ist Gelände mit trockenem, sandigem Boden. Der Satz (Nachwuchs) wird in extra angelegten Satzröhren gesetzt.

Schädlingsart / Schadwirkung

Materialschädling                                     Auf Sportanlagen können die Baue auch zu Verletzungen führen.


Bei großer Besatzdichte können erhebliche Schäden auftreten. In Gärten, Obstplantagen und Parkanlagen sind Kaninchen sehr unbeliebt.

Bekämpfungsart

Da Kaninchen über einen sehr ausgeprägten Geruchssinn verfügen kann man mit Duftstoffen (Repellent) arbeiten. Dabei werden auskristallisierte ätherische Öle und Bitterstoffe mit Hochdruck in die Baue geblasen. Bei weniger intensiver Bejagung ist aber mit Zuzug zu rechnen. Eine nachhaltige Lösung  sind Zäune von 1,5m höhe und min. 05m Tiefe.

Die häufigste Jagdart sind der Ansitz, das Treiben und die Suche. Auf befriedetem Gebiet wird aus Sichheitsgründen nicht mit der Schusswaffe gejagt.